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> B15 - neu, Umfrage und Diskussion ...
 
B15 - neu --> JA / NEIN ?
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DL2RBI
  Erstellt am Dienstag, 06.Januar 2004, 20:46 Uhr


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Ein Thema was wohl jeden betroffenen Bewohner von Ergoldsbach und Umgebung seit Jahren beschäftigt.

(Wann) kommt die neue Bundesstraße B15 - neu ?

Geplanter Verlauf der B15-neu zwischen Neufahrn und Ergoldsbach:

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Bearbeitet von DL2RBI am Montag, 26.Januar 2004, 15:06 Uhr


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Werner Dirschedl, Ergoldsbach
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DonPedro
Erstellt am Mittwoch, 18.August 2004, 10:27 Uhr


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Hallo , ich habe Bilder von der beabsichtigten Trasse 2a , die von dem Marktgemeinderat und Bürgermeister beschlossen wurde, zu verfolgen.

Die geht am Poschenhofer Wald vorbei, biegt hinter dem Sendemasten in den Walt und kommt hinter Oberdörnbach im Wald heraus, schiebt sich dann zwischen Oberergoldsbach und Kläham bis zur geplanten Ausfahrt zum Partyberg...

sie wird vierspurig, quasi ne autobahn obwohl sie bundesstrasse 15 neu heisst.

don Pedro.
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DonPedro
Erstellt am Donnerstag, 26.August 2004, 17:35 Uhr


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Das ist der Verlauf der festgestellten Trassen (rot = favorisierte, aber von der Gemeinde nicht akzeptierte) und gelb = Variante 2A (von dem Gemeinderat verabschiedete bevorzugte ) Terrasse:



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  Erstellt am Freitag, 29.Oktober 2004, 21:38 Uhr


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Auffahrtsvariante zur B15 neu

In Schierling wurde bereits mit den Erdaufschüttungen für die zukünftige Trasse der B 15 neu begonnen. Die Planfeststellung bis zur Auffahrt Neufahrn ist abgeschlossen. Ergänzend hierzu stellte Prof. Harald Kurzak, München, Anfang Oktober 2004 dem Gemeinderat Neufahrn das Ergebnis einer Verkehrsuntersuchung verschiedener Auffahrtsvarianten zur B 15 neu im Bereich von Neufahrn vor. Seit 2003 der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die letzten Widersprüche gegen die B 15 neu abgewiesen hat, ist endlich der Weg frei für den Neubau der B 15. Ein aktuelles Gutachten hat gezeigt, dass sich die Belastung der Rottenburger Straße in Neufahrn als direkter Zubringer zur B 15 verdreifachen wird. Für einen Antrag auf eine zusätzliche Anschlussstelle im Neufahrner Süden hat die Oberste Baubehörde ein Gutachten verlangt, das die Gemeinden Neufahrn und Ergoldsbach gemeinsam mit Vertretern der Erlus-Baustoffwerke AG bei dem Münchner Professor Harald Kurzak in Auftrag gegeben haben. Dabei hat sich ein interessanter Lösungsansatz ergeben. Eine Verschiebung der Auffahrt bringt einige Vorteile mit sich und es kann die zweite Auffahrt bei Neufahrn eingespart werden. Die Verkehrszählung 2001 hat ein eindeutiges Ergebnis ergeben, erklärte Kurzak anhand von Folien und Skizzen. Die neue B 15 werde voraussichtlich bei Neufahrn täglich mit rd. 23.000 Fahrzeugen belastet. Knapp die Hälfte davon nutzt die Rottenburger Straße als Zubringer zur B 15. 11.000 Autos und Lastwagen werden sich über das Nadelöhr Rottenburger Straße durch Neufahrn wälzen, was eine unzumutbare Belastung darstellt. Ein Ausbau dieser Rottenburger Straße ist wegen der engen Bebauung ebenfalls nicht möglich. Professor Kurzak räumte ein, dass beim Planfeststellungsbeschluss noch nicht so weit gedacht wurde. Der erste Lösungsansatz ist nun gewesen, eine zweite südlichere Auffahrt durchzurechnen. Doch das Ergebnis ist nur eine Verringerung des erwarteten Verkehrs in der Rottenburger Straße von 11.000 auf 8.000 Fahrzeuge. Außerdem werden zusätzliche Auffahrten als unnötige Gefahrenstelle nur in absoluten Ausnahmefällen genehmigt. Eine Lösung verspricht die Südumfahrung, wenn gleichzeitig die Auffahrt nach Süden verlegt wird. Würden dann noch Schikanen durch Asenkofen und entlang der Rottenburger Straße, wie Geschwindigkeitbegrenzungen und Straßenverengungen eingebaut, umgehen die Verkehrsteilnehmer die Ortsdurchfahrt gerne. Es bleibt nun die Frage, wie weit die Auffahrt auf der Umgehungsstraße nach Süden verlegt wird. Über kurz oder lang wird dann sicherlich die Umgehung den Platz der Staatsstraße durch Neufahrn einnehmen. Eine Umwidmung der Rottenburger Straße in eine Gemeindestraße läge dann in greifbarer Nähe. Der Landkreis Landshut steht dieser Umgehungsvariante ebenfalls positiv gegenüber und werde einen Teil der Baukosten übernehmen, wenn die Gemeinde Neufahrn den Grund zur Verfügung stellt. Einmütig fasste der Gemeinderat von Neufahrn daher den Beschluss, die Verschiebung der Auffahrt nach Süden optimal bis zur Industriestraße, weiter zu verfolgen. Für Ergoldsbach bringt diese Variante ebenfalls bedeutende Vorteile gegenüber der planfestgestellten Trasse, da eine Auffahrt zur B 15 neu nicht mehr durch die enge Rottenburger Straße in Neufahrn erfolgen muss, sondern unmittelbar vor dem Erlus-Werkgelände auf der derzeitigen Industriestraße beabsichtigt ist. Insbesondere für die Verkehrsteilnehmer Richtung Regensburg bringt diese Variante erhebliche Vorzüge.


übernommen aus Rathaus Aktuell Nr. 32

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Erstellt am Dienstag, 04.Januar 2005, 09:33 Uhr


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Licht am Ende des Tunnels für die B15 neu

Vorschüttungen bei Schierling bereiten Bau der B15 neu vor

„Die seit 2 Monaten laufenden Arbeiten für die Vorschüttung bei Schierling sind ein erstes wichtiges sichtbares Zeichen der B15 neu. Sobald die Bodensetzungen abgeklungen sind, muss der Bund den Weiterbau der B15 neu im ersten Block zwischen Regensburg und Landshut zügig finanzieren”, richtete Innenminister Dr. Günther Beckstein seine Forderung an die Parlamentarische Staatssekretärin Iris Gleicke als Vertreterin des Bundesverkehrsministeriums anlässlich eines Informationsgespräches zur B15 neu am 29. Nov. 2004 in Schierling, an dem neben Bundes- und Landtagsabgeordneten auch die Landräte der Landkreise Regensburg, Landshut, Kelheim, Straubing-Bogen sowie die Bürgermeister aus Schierling, Neufahrn, Ergoldsbach, Essenbach und Mallersdorf-Pfaffenberg teilnahmen.

Die 2-bahnig (4-spurig) geplante B15 neu von Regensburg über Landshut nach Rosenheim ist eine wichtige Nord-Süd-Verbindung für den weiträumigen Verkehr. Zudem entlastet sie über 30 Ortsdurchfahrten an der bestehendenB15. Die 140 km lange Neubaustrecke zwischen Regensburg und Rosenheim kostet knapp 1 Mrd. Euro.

Allein der Abschnitt zwischen der A93 bei Regensburg und der A92 bei Landshut ist auf 250 Millionen Euro veranschlagt. Für den 1. Bauabschnitt der B15 neu zwischen Saalhaupt und Neufahrn liegt seit Februar dieses Jahres unanfechtbares Baurecht vor. Die Gesamtkosten des 22 km langen Abschnittes betragen 113 Millionen Euro. Aufgrund der setzungsempfindlichen Böden im Labertal bei Schierling muss eine Vorschüttung als Auflast zur Konsolidierung der weichen Böden etwa 2 Jahre liegen. „Die Vorschüttung kostet zunächst nicht viel. Der Bund muss jedoch nach Abklingen der Setzungen einen Weiterbau ohne Zeitlücken sicherstellen”, forderte Innenminister Beckstein.

Die B15 neu soll als bedeutsame ostbayerische Nord-Süd-Achse künftig die Autobahnen A93/A3 bei Regensburg, die A92 bei Landshut, die künftige A 94 bei Schwindegg und die A8 bei Rosenheim verbinden und ist bereits seit den 70er Jahren Bestandteil der vom Bayerischen Bundestag beschlossenen Bedarfspläne für die Bundesfernstraßen. Nach jahrelangem Rechtsstreit hat der Bayer. Verwaltungsgerichtshof in einem Urteil vom 22. Juli 2003 die Klagen gegen die Planfeststellung der B15 im nördlichsten Abschnitt zwischen Saalhaupt und Neufahrn in Ndb. abgewiesen und eine Revision gegen das Urteil nicht zugelassen. Nachdem das Bundesverwaltungsgericht am 24. Februar diesen Jahres die Anträge der Kläger auf Zulassung der Revision zurückgewiesen hat, besteht nun unanfechtbares Baurecht.

„Ich freue mich, dass mit den Vorschüttungen im Labertal ein klares Zeichen für die B15 neu als leistungsfähige Verbindung der Oberzentren Regensburg, Landshut und Rosenheim gesetzt werden konnte und sich damit für die bestehende unfallträchtige B15 mit ihren über 30 Ortsdurchfahrten zunächst im Bereich Regensburg-Landshut eine Entlastung abzeichnet.Die weitere Finanzierung des dringlichen Projektes wird die Bundesregierung im Rahmen der Aufstellung des kommenden 5-Jahresplans sicherstellen”, erklärte Staatssekretärin Gleicke.

Leitender Baudirektor Lichtenwald von der Autobahndirektion Südbayern ging bei dieser Verkehrskonferenz auch auf die weiteren Planungsabschnitte „Neufahrn bis Ergoldsbach” und „Ergoldsbach-Essenbach/Anschluss zur A92” ein. Für die 22 km lange Strecke Saalhaupt-Neufahrn sind 113 Millionen Euro veranschlagt. Bereits abgeschlossen sind in diesem Gebiet die Rettungsgrabungen für archäologische Funde. Die Auenlinie östlich von Schierling würde derzeit kontrolliert aufgeschüttet, damit sich das Gelände in den nächsten 2 Jahren planbar setze und weitere Bauten möglich sind.

Im günstigsten Fall rechne er mit 6 Jahren reiner Bauzeit für diese ersten 22 km. Schon im Sommer 2005 dürfte nach Schätzungen von Baudirektor Lichtenwald der Planfeststellungsbeschluss für den Bauabschnitt Neufahrn-Ergoldsbach vorliegen. 1.250 Einwendungen seien bisher eingegangen und würden demnächst erörtert. Das Planfeststellungsverfahren für Ergoldsbach-Essenbach müsse noch überarbeitet werden, da sich seit 1996 – damals war der Baubeginn schon in greifbarer Nähe – wieder einige Gesetze und Bestimmungen geändert haben. Doch insgesamt sollte 2005 die Planfeststellung für den gesamten nördlichen Bauabschnitt bis Landshut abgeschlossen sein. „Dann machen wir sofort weiter” versprach Lichtenwald. ○Trotzdem wird es mindestens bis 2012 dauern, bis auf der B15 von Saalhaupt nach Landshut zur A92 gefahren werden kann.

Für Ergoldsbach bedeutet das, dass der 7 km lange Abschnitt von Neufahrn nach Ergoldsbach 50 Mio. Euro kosten wird. Der 9 km lange folgende Abschnitt von Ergoldsbach nach Essenbach zur A92 kostet weitere 88 Mio. Euro. Nachdem aber für den Abschnitt Neufahrn-Ergoldsbach 1250 Einwendungen eingingen, ist die Autobahndirektion Südbayern seit Monaten dabei, diese Einwendungen abzuarbeiten und Stellungnahmen hierfür vorzulegen.

Im Frühjahr/Sommer 2005, nachdem der Erörterungstermin zwischen der Autobahndirektion und der Regierung von Niederbayern einerseits und mit den Einspruchsführern andererseits stattgefunden hat, soll der Planfeststellungsbeschluss für die Strecke Neufahrn-Ergoldsbach vorliegen und Baurecht verschaffen.

Das Planfeststellungsverfahren für Ergoldsbach-Essenbach, das nochmals überarbeitet wurde, wird Anfang 2005 beantragt, sodass insgesamt 2005 die Planfeststellung für den gesamten nördlichen Bauabschnitt bis Landshut abgeschlossen sein wird.

Nochmals die für den Markt Ergoldsbach wichtigen Forderungen in Erinnerung gerufen:

1. Verschiebung der Trasse im Abschnittsbereich Iffelkofen, Jellenkofen, Prinkofen, Ergoldsbach, Dörnbach nach Westen in den Wald.

2. Beharren auf der Verbindung zwischen der alten B15 und der B15 neu im Abschnitt Neufahrn auf der Zufahrt zum jetzigen Industriegebiet, anstelle der Rottenburger Straße in Neufahrn (gleiche Vorstellungen, wie sie die Gemeinde Neufahrn und auch der Markt Mallersdorf-Pfaffenberg hat und wie bereits durch Kreistagsbeschluss und Kreisausschussbeschluss des Landkreises Landshut als Kreisstraßenverbindung bestätigt.)

3. Prüfung der Verlegung der südlichen Auffahrt zur B15 neu von Kläham (Zacherlmühle) zur B15 alt in Höhe Diskothek “Extra” und Weiterführung der B15 neu über Oberwattenbach zur A92.


Was in diesem Zusammenhang auch formal rechtlich von eminenter Bedeutung ist, ist die Tatsache, dass ein Planfeststellungsbeschluss nur 5 Jahre Gültigkeit hat, d.h., wenn in diesem Zeitraum die Maßnahme nicht verwirklicht wird, muss das langwierige Verfahren erneut von Anfang an begonnen werden.

Es dürfte niemand Interesse daran haben, diese 5-Jahresfrist verstreichen zu lassen, ohne dass dieser Ausbau nicht in die Tat umgesetzt wird, um das Risiko einzugehen, in einem abermaligen Verfahren neue (bereits ausgeräumte Einwendungen) Widersprüche zu provozieren, welche die Maßnahme insgesamt gefährden könnte.

Vor diesem Hintergrund wird dieser Meinung der Bundes- und Landespolitiker von seiten des Marktes Ergoldsbach voll zugestimmt und damit ist wirklich „Licht am Ende des Tunnels für die B15 neu” zu sehen, wenn auch noch 7 bis 8 Jahre ins Land ziehen werden.

[Rathaus Aktuell 33/2004]


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Erstellt am Samstag, 26.März 2005, 12:11 Uhr


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Lastwagen-Verkehr unzumutbar

Bürgermeister Diener richtet „Brandbriefe” an die Verkehrsminister.

Aufgrund unzähliger Beschwerden der Bevölkerung richtete Bürgermeister Franz Diener „Brandbriefe” an die Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe und den Bayerischen Wirtschafts- und Verkehrsminister Otto Wiesheu. Der Grund: Der Lastwagenverkehr auf der B 15, der mitten durch Ergoldsbach führt, nahm nach der Einführung der Mautgebühren drastisch zu und der Lärmpegel, dem die Ergoldsbacher nun ausgeliefert sind, stieg um ein Vielfaches.

Die Bundesregierung, samt der Betreiberfirma Tol-Collect, betrachtet das seit Jahresbeginn nach mehreren Startschwierigkeiten eingeführte Mautsystem auf den Deutschen Autobahnen als modern, innovativ und ständig sprudelnde Geldquelle für Väterchen Staat.

Dabei verschließt man beide Augen vor der Tatsache, dass die Laster nun, um die Autobahngebühren zu sparen, die Bundes- und Staatsstraßen benutzen. Was im Vorfeld schon befürchtet wurde, hat sich in der Praxis jetzt nicht nur bewahrheitet, sondern wurde von der Realität weit übertroffen.

Auf der B 15 von Ergoldsbach nach Landshut, insbesondere durch die Ortsdurchfahrten von Ergoldsbach und Essenbach, quälen sich Lastwagen an Lastwagen, auf der nicht für diese neue Verkehrssituation konzipierte B 15. Es ist im Markt Ergoldsbach eine extreme Verlagerung des Lastwagenschwerverkehrs von der gebührenpflichtigen Autobahn auf die gebührenfreien Bundesund Landstraßen festzustellen, der insbesondere am Montag und Freitag nahezu zu einem Verkehrskollaps führt. Außer dem Lärmpegel für Anlieger hat sich auch die Verkehrssituation für die anderen Verkehrsteilnehmer drastisch verschlechtert. Autofahrer fahren Stoßstange an Stoßstange mit 40 oder 50 Stundenkilometern übers Land, hinter zahlreichen Lastwagen, ohne nur eine Chance zum Überholen zu haben. Zweifel am Sinn der Mautgebühren werden laut, wenn dem Wettbewerb unterliegende Speditionen ihre Lastwägen (die Kennzeichen deuten darauf hin, dass es sich nicht um Zielund Quellverkehr handelt), nur um Maut zu sparen, von der Autobahn auf die Bundesstraße treiben. „Dann stimmt etwas nicht an dem neu eingeführten Mautsystem” vermutet Bürgermeister Diener. Er blickt etwas weiter in die Zukunft und bezweifelt, ob sich die Situation nach dem Bau der B 15 neu ändern werde.

Spinnt man diesen Faden noch weiter, dann könnte es sein, dass auf der geplanten künftigen B 15 neu im Westen von Ergoldsbach, die mit viel Kostenaufwand hoffentlich in 7 bis 9 Jahren befahrbar sein wird, zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung die Lastwagen aus Mautersparnisgründen diese autobahnähnliche Straße meiden und weiterhin auf der B 15 alt fahren.

Dies wäre nicht nur ein schlechter Scherz, sondern ein Fiasko und eine Bankrotterklärung an den Weitblick unserer Verkehrspolitiker. Aus diesem Grund richtete Diener an Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe und an den Bayerischen Wirtschaftsund Verkehrsminister Otto Wiesheu dringende „Brandbriefe”, die eine unverzügliche Veränderung der derzeit untragbaren Situation verlangen.

„Es kann doch nicht sein, dass wir uns in Ergoldsbach selbst behelfen müssen, indem wir beispielsweise 10 landwirtschaftliche Fahrzeuge besonders langsam durch unser Ergoldsbach fahren lassen, um den dann ungeduldig hinterherfahrenden Lastwagen-Fahrern die Lust zu nehmen, weiterhin aufder verstopften B 15 zu bleiben” sagt der Bürgermeister. Solche und ähnliche Vorschläge seitens der Bevölkerung erreichen Diener tagtäglich. „Wenn Verkehrsexperten keine andere Lösung parat haben, werden wir in Ergoldsbach nicht vor dieser „Selbsthilfe” zurückschrecken“, meint Bürgermeister Diener. Doch zuerst hofft er, dass seine „Brandbriefe” eine Änderung bewirken, die im allseitigen Interesse dringend geboten sei.

Die Anwohner der B 15 und Berufspendler können nicht wie zu Zeiten der 80er Jahre, zu welchen es noch keine Autobahn in Niederbayern gegeben hat, diesem neuen Dauerstress ausgesetzt werden. Es muss dringend nach Lösungen gesucht werden, durch das „Erziehungsmittel LKW-Maut” für den Transitverkehr auf Bundesstraßen, den Durchgangs-/Fern- und Schwerlastverkehr (einschl. Gefahrgütertransporten) auf die Autobahnen zurück zu verlagern. Ein anderer Lösungsansatz wäre, die B 15 in das bestehende Mautsystem mit aufzunehmen.

Es darf bei dieser Situation nicht übersehen werden, dass auch für die Stützpunktfeuerwehr Ergoldsbach ebenso wie für die FFW Prinkofen, Kläham und Martinshaun ein entsprechend höheres Gefährdungspotenzial besteht, das durch die erhöhte Anzahl von Gefahrguttransporten, insbesondere aus dem Ausland, Risiken unbekannten Ausmaßes für die Feuerwehren entstehen lässt.

(übernommen aus: Rathaus Aktuell: #34)


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Emanuel
  Erstellt am Sonntag, 24.April 2005, 17:42 Uhr


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JA zur B15

Die B 15 sollte neu gemacht werden denn am Tag fahren Autos und Lastwagen und vieles mehr.
Wenn die B15 neu gebaut wird, kann man wieder besser under sicherer fahren.
Aber von der anderen Seite gesehen kostet die Straße viel Geld.
Ergoldbach und auch andere Gemeinden haben nicht sehr viel Geld.
Deshalb glaube ich dass die B 15 nicht erneuert wird. wink.gif

Emanuel Dirschedl, Schüler von Ergoldsbach


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Erstellt am Samstag, 20.August 2005, 17:41 Uhr


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B15 neu - Baubeginn 2006

Mit dem Bau der seit rund drei Jahrzehnten geforderten B15 neu scheint es nun doch ernst zu werden. Im kommenden Jahr, also 2006, soll mit der Verwirklichung des Abschnitts von Saalhaupt nach Neufahrn begonnen werden. Dies teilte Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium, anlässlich einer Konferenz über das Bundesstraßen-Neubauprojekt im Landshuter Rathaus mit. Laut Gleicke sollen entsprechende finanzielle Mittel im Bundeshaushalt 2006 für das Projekt vorgesehen werden. „Wir sind derzeit dabei, die Finanzierung sicherzustellen”, und zwar in Abstimmung mit Bayerns Innenminister Günther Beckstein, so Gleicke.

Für den rund 22 Kilometer langen Abschnitt Saalhaupt – Neufahrn der B15 neu besteht bereits uneingeschränktes Baurecht, wie Paul Lichtenwald, der Leiter der Autobahndirektion Südbayern, sagte. Deshalb könne auch jederzeit mit der Verwirklichung des Projekts begonnen werden. Die Kosten für den Abschnitt werden auf 113 Millionen Euro beziffert. Gebaut werden soll der Abschnitt in drei Teilen. Bei entsprechender weiterer Mittelbereitstellung kann der Gesamtabschnitt im Jahr 2011 komplett fertig sein. Nicht ganz so euphorisch gab sich MdB Dr. Wolfgang Götzer (CSU), für den die neue Bundesstraße ebenfalls ein Muss ist. Er begrüßte zwar die Aussage Gleickes, meinte aber mit Blick auf die Finanzlage des Bundes, ihm fehle ein bisschen der Glaube. Zumal man ja noch nicht wisse, wer den nächsten Bundeshaushalt aufstelle.

Allerdings bis wann die weiteren Bauabschnitte der B15 neu realisiert werden können, blieb bei der Konferenz offen. Lichtenwald von der Autobahndirektion informierte zum Planungsstand, dass im Planungsabschnitt Neufahrn-Ergoldsbach im Dezember 2005 der Erörterungstermin in Ergoldsbach geplant ist, welcher zusammen mit dem Planungsabschnitt Ergoldsbach-Essenbach im kommenden Jahr 2006 dem Planfeststellungsbeschluss bewirken wird.

Übernommen aus RATHAUS AKTUELL #35


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Erstellt am Samstag, 26.November 2005, 18:18 Uhr


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B15 neu im Planungsbereich von Neufahrn bis Essenbach und weiter zur A92

seit 35 Jahren spricht man von der B15 neu. Es gibt Landkarten aus dieser Zeit, da ist bereits die raumgeordnete Trasse dieser B15 neu im Westen von Ergoldsbach in das Kartenwerk eingearbeitet. So recht an die Realisierung des Ausbaues der B15 neu glaubte in der Vergangenheit wohl niemand.

Jetzt scheint es aber so – vorausgesetzt die k a t a s t r o p h a l e Haushaltslage des Bundes, wie wir sie gegenwärtig konstatieren müssen, macht uns keinen Strich durch die Rechnung – als wenn die Realisierung des Ausbaues der B15 unmittelbar bevorstehe. Zumindest was den Abschnitt Saalhaupt (Regensburg) zur A 92 (Landshut) betrifft. Während das Planfeststellungsverfahren bis Neufahrn Rechtskraft hat und „Baurecht” schaffte, sind die beiden Planungsabschnitte Neufahrn-Ergoldsbach und Ergoldsbach-Essenbach (A92) im Planfeststellungsverfahren.

So erfolgte im vergangenen Jahr die erste Dammschüttung bei Schierling. Zwischenzeitlich besteht der Auftrag, 2 Brücken bei Saalhaupt zu planen und auszuschreiben. Ähnlich wie beim Planfeststellungsabschnitt Neufahrn-Ergoldsbach wird nun auch für den Planungsabschnitt Ergoldsbach bis Essenbach ein neues Planfeststellungsverfahren eingeleitet, noch ehe man einen Planfeststellungsbeschluss im Abschnitt Neufahrn-Ergoldsbach gefasst hat, und damit „Baurecht“ schaffen würde. Der Grund liegt in der Feststellung, dass man beide Gemeinden über die Weiterführung der Trasse anhören will, woraus sich dann möglicherweise gemeinsame Lösungsansätze abzeichnen könnten. Der Grund liegt auf der Hand. Beide Abschnitte mit ihren jeweiligen Variantenmöglichkeiten haben aufeinander Einfluss. Aus diesem Grund soll auch der Erörterungstermin in Ergoldsbach erst dann stattfinden, wenn die Zielvorstellungen aus Essenbach bekannt sind. Möglicherweise liegen die Ausbauvarianten auf der gleichen Ebene und verpflichten sozusagen die Autobahndirektion, diese gemeinsam vorgebrachten Argumente zu berücksichtigen. Was noch zu erfahren war: Der Baubeginn der B15 ist für die zweite Jahreshälfte 2006 geplant.

Auszug Rathaus Aktuell #37


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Erstellt am Dienstag, 03.Oktober 2006, 15:48 Uhr


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Offizieller Startschuss für B15 neu

“Wir werden diese Verkehrslücke schließen” Seit über 30 Jahren werden Teilabschnitte der B15 neu geplant, bestritten und verworfen. Am 21.07.2006 gaben jedoch die parlamentarische Staatssekretärin Karin Roth, bayerischer Staatssekretär Georg Schmid und Paul Lichtenwald, Präsident der Autobahndirektion Südbayern, den offiziellen Startschuss für die ersten Brückenbauwerke dieses Straßenbauprojekts. Sechs Millionen Euro werden noch in diesem Jahr im ersten Teilabschnitt zwischen Saalhaupt und Neufahrn verbaut. “Viele werden heute immer noch nicht glauben können, dass es nun wirklich losgeht”, spielte Karin Roth auf die vielen Einsprüche und Gerichtsverfahren an, die den Baubeginn seit der Landesplanerischen Beurteilung am 12. Dezember 1975 und dem Planfeststellungsbeschluss 1996 bis 2006 verzögerten. Doch bis 2010/2011 soll nun tatsächlich der erste, 113 Millionen teure Bauabschnitt, bis Neufahrn fertiggestellt sein.

Die Staatssekretärin gab sich zuversichtlich, dass die weitere Streckenführung nach Landshut, wofür die Planfeststellungsverfahren laufen und noch einmal 138 Millionen Euro veranschlagt sind, weit schneller Wirklichkeit wird. “Wir wissen wie wichtig diese Verbindung ist und warum sich so viele Menschen dafür engagieren: Sie verbindet Oberzentren und nimmt den Durchgangsverkehr von der alten B15.”

Die Regierung in Berlin habe weiterhin die gesamte Strecke von Regensburg über Landshut bis Rosenheim im Blick und mit konstruktiver Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg sollte es auch hinzukriegen sein, diese Verkehrslücke zu schließen. Damit steigen auch die Aussichten, dass die B15 neu bis zur Anschlussstelle der A 92 (Autobahn München - Deggendorf) zügig vorangeht.

Auszug Rathaus Aktuell #41


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Erstellt am Mittwoch, 09.September 2009, 10:54 Uhr


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hey,
für die B15 waren doch bisher schon mehrere Verläufe geplant und ich brächte da ganz dringend mal sowas wie ne Übersicht oder sowas, was da bisher schon alles geplant war, weil ich bis jetzt immer nur die aktuellen Verläufe finde ....
Je ausführlicher, desto besser ....
Wäre super, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte
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Erstellt am Montag, 19.Juli 2010, 07:44 Uhr


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B15 neu - Info's und Fakten


Aktuelle offizielle Info's zur B15 neu - mit Karten, Biltern und Zahlen zum Verlauf.

-> Info's zur B15N


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